Willkommen auf den Seiten des Auswärtigen Amts

Deutsch-französisches Gedenken in Klaipėda

Deutsch-französisches Gedenken in Klaipėda

Der französische Militärattaché Oberst Stéphane Löchleitner und der deutsche Militärattaché Oberstleutnant i.G. Thorsten Fr. Fries am Denkmal, © Thorsten Fr. Fries

07.06.2018 - Artikel

Am 1. Juni 2018 kam es, in Anwesenheit des LTU Verteidigungsministers Raimundas Karoblis, zu einer gemeinsamen deutsch-französischen Gedenkveranstaltung der beiden Militärattachés an der Mündung des ehemaligen König-Wilhelm-Kanals bei Klaipėda.

Am 1. Juni 2018 kam es, in Anwesenheit des LTU Verteidigungsministers Raimundas Karoblis, zu einer gemeinsamen deutsch-französischen Gedenkveranstaltung der beiden Militärattachés an der Mündung des ehemaligen König-Wilhelm-Kanals bei Klaipėda. Minister Karoblis dankte in seiner Ansprache dafür, dass auch dieses historischen Erbes der Stadt gedacht wird und so ein mahnendes Zeichen an alle gesandt wird, auch in der Zukunft den Frieden zu wahren. 

Das hier aufgestellte Denkmal erinnert an die französischen Kriegsgefangenen, die beim Bau dieses Kanals starben.

Der König-Wilhelm-Kanal (litauisch Karaliaus Vilhelmo kanalas bzw. Vilhelmo kanalas, früher Klaipėdos kanalas) ist ein Kanal an der Nordküste des Kurischen Haffs im heutigen Litauen, der im Zeitraum 1863 bis1873 erbaut wurde. Er diente dazu, die Memel direkt mit der Hafenstadt Memel (heute Klaipėda) zu verbinden und somit die zuvor notwendige, teilweise gefährliche Fahrt über das Haff zu umgehen. Dazu verbindet er die Minija, die ihrerseits in das Memeldelta mündet, direkt mit dem Hafen Klaipėdas. Der Kanal wird heute nicht mehr für die Schifffahrt genutzt.

Von litauischer Seite nahmen weiterhin der militärpolitische Direktor Robertas Šapronas sowie Vertreter der Stadt Klaipėda teil. Frankreich war durch den französischen Botschafter sowie kleinere Abordnungen der Minenjagdboote „L’AIGLE“  und „CÉPHÉE“ repräsentiert.

nach oben